Pressespiegel

blu.fm: Blutspende: Diskriminierung wird durch Diskriminierung ersetzt

„Immerhin“ möchte Mann, der Sex mit Männern hat denken. Statt gar nicht Blut spenden zu dürfen, muss er in Zukunft nur ein Jahr abstinent sein. Das ist allerdings eine erste willkürliche Diskriminierung. Die neuen Blutspenderichtlinien bieten weitere.

Aus der Politik meldete sich Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Prävention und Gesundheitswirtschaft von Bündnis90/Grüne zu Wort: „Die Novellierung der Bundesärztekammer führt die Diskriminierung von schwulen und bisexuellen Männern weiter fort. Eine Frist von zwölf Monaten ohne Sex für eine Blutspende, das ist sachlich unbegründet. Sie sollte sich an der Nachweisbarkeit einer HIV-Neuinfektion orientieren – diese beträgt sechs Wochen. Blut zu spenden ist ein Engagement für die Gesellschaft – und da hat Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung keinen Platz.“

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