Gute Politik wächst von unten: Für eine vitale und bunte demokratische Gesellschaft

Bürgerschaftliches Engagement findet man in unserer modernen Gesellschaft überall: In Sport- und Kulturvereinen, in Kindergärten, Schulen, Kirchen, in internationalen Partnerschaften, Genossenschaften, Freiwilligendiensten, in Bürgerinitiativen, Jugendverbänden, … überall sind Bürgerinnen und Bürger unterwegs, die die Gemeinschaft, die Zusammenarbeit und das Mitentscheiden tagtäglich erproben, sich an der Gestaltung ihrer Lebensräume beteiligen und diese selbst organisieren. Autonomie und Selbstbestimmung, Empathie und Solidarität – das sind die Bestandteile einer vitalen und bunten demokratischen Gesellschaft.

Die Politik in der Kommune, im Land, im Bund, in Europa tut gut daran, mit diesen Bürgerinnen und Bürgern in den Dialog zu treten, ihnen zuzuhören und sie an politischen Entscheidungen konsequent zu beteiligen. Denn transparente, gute Politik wächst von unten und stärkt auch das Vertrauen in demokratische Institutionen.

Das Ehrenamt ersetzt nicht den Sozialstaat – aber ohne Ehrenamt gibt es keinen sozialen Staat. Mehr Teilhabe an Bildung, soziale Integration im Stadtteil, gesundheitsförderliche Lebenswelten, Altern und Pflege in Würde, das Leben internationaler Solidarität – um nur einige Bespiele zu nennen – sind auszubauen und zu fördern. Das Ehrenamt ersetzt nicht die Professionen, sondern bereichert sie im Interesse von Freiheit und Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger. Dafür braucht es unterstützende Strukturen, damit bürgerschaftliches Engagement den Beteiligten Freude macht und nicht zur Überforderung gerät.

Als Mitglied im Unterausschuss für Bürgerschaftliches Engagement freue ich mich, in diesem Sinne aktiv zu werden.