Kordula Schulz-Asche, MdB

Sprecherin für Prävention und Gesundheitswirtschaft sowie für Bürgerschaftliches Engagement

Pressemitteilung | 30.11.2016

HIV/Aids und Diskriminierung von Betroffenen weltweit stoppen

Im Vorfeld des Weltaidstages am 1. Dezember erklären Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Prävention und Gesundheitswirtschaft, und Volker Beck MdB:

Das diesjährige Motto zum Welt-Aids-Tag lautet „Positiv zusammen leben“: Eine wichtige Botschaft sowohl an alle Betroffenen als auch an all diejenigen, die HIV/Aids unzureichend kennen. Die Diskriminierung von Menschen mit HIV und Aids muss endlich ein Ende haben – und sie basiert größtenteils auf Unwissenheit und Vorurteilen. Die Menschen mit HIV/Aids verdienen unsere Solidarität, gute Versorgung und bei Bedarf Unterstützung. Vor allem aber, müssen sie die Möglichkeit erhalten, ein gleichwertiger Teil unserer Gesellschaft zu sein.

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Pressemitteilung | 13.11.2016

Weltdiabetestag: Ursachen von Diabetes entschieden bekämpfen

Diabetes ist weltweit auf dem Vormarsch: Allein in Deutschland sind über sechs Millionen Bundesbürger an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt. Auch immer mehr junge Menschen leiden an dieser Krankheit. Rund die Hälfte aller Neuerkrankungen ließe sich jedoch durch eine gute Prävention verhindern und mit einer Früherkennung gegensteuern.


Deshalb darf der Blick bei Diabetes nicht auf die bloße Krankheitsbehandlung verengt werden. Stattdessen müssen wir allen Menschen ermöglichen, Gesundheitskompetenzen zu entwickeln und Gelegenheiten schaffen, ein gesundes Leben zu führen. Wir müssen die Institutionen in den Alltagswelten stärken, damit gesunde Ernährung, Bewegung und Stressreduktion zum festen Bestandteil in Kitas, Schulen, Betrieben, Pflegeeinrichtungen und Stadtteilen werden. Ein gesundes Kita- und Schulessen ist hierfür ein wichtiger Baustein.

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Rede | 09.11.2016

Zweite Beratung zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften

Forschung an Demenzkranken: Wir haben gekämpft, die hohen Schutzstandards für nicht Einwilligungsfähige zu erhalten. Leider hat es nicht geklappt.

Hier meine Rede zur heutigen Abstimmung.

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Pressemitteilung | 09.11.2016

Gruppennützige Forschung an Demenzkranken ist ein Tabubruch

Zur heutigen Abstimmung der gruppennützigen Forschung an nichteinwilligungsfähigen Erwachsenen erklärt Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Prävention, Gesundheitswirtschaft und bürgerschaftlichen Engagement in der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen:


„Man sollte keine bewährten Gesetze ändern, wenn es dafür keine triftigen Gründe gibt. Schon gar nicht, wenn durch eine Neuregelung Rechtsunsicherheit entsteht. Diese parlamentarische Grundregel hat die Mehrheit des Bundestages heute leider verletzt und trifft damit eine besonders schutzbedürftige Gruppe unserer Gesellschaft, nämlich Erwachsene, die durch eine Erkrankung ihre Zustimmungsfähigkeit zu Arzneimittelstudien verloren haben. 

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Pressemitteilung | 20.10.2016

Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages macht deutlich: Keine Forschung an nichteinwilligungsfähigen Erwachsenen!

Am gestrigen Mittwoch fand die Anhörung zur „fremdnützigen Forschung an nichteinwilligungsfähigen Erwachsenen“ im Gesundheitsausschuss statt. Die Sachverständigen haben bestätigt, dass die vom Gesundheitsministerium geplante Forschung an nichteinwilligungsfähigen Erwachsenen, die davon keinen individuellen Nutzen haben, ein Verstoß gegen die Menschenwürde ist. Mit einer Öffnung der Forschung an nichteinwilligungsfähigen Erwachsenen muss aus Sicht der Experten sensibel umgegangen werden. Es bestehe kein Bedarf, das geltende Verbot einer solchen Forschung aufzuweichen.

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Pressemitteilung | 19.10.2016

EuGH-Urteil: Bundesregierung muss Plan B jetzt sofort auf den Tisch legen

Das heutige EuGH-Urteil wirbelt die Medikamentenversorgung in Deutschland durcheinander. Apotheken und Versandapotheken bilden wichtige Bestandteile unserer Gesundheitsversorgung und bedienen unterschiedliche Verbraucherinteressen. 

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Pressemitteilung | 17.10.2016

Bundesregierung muss entschieden gegen Menschenhandel vorgehen

Deutschland tut zu wenig, um den Opfern von Menschenhandel zu helfen. Die Bundesregierung hat vor der Sommerpause im Rahmen der Beratungen zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels die große Chance verpasst, das Strafgesetzbuch praxistauglicher zu machen, damit endlich mehr Täterinnen und Täter verurteilt werden können.

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Pressemitteilung | 12.10.2016

Arzneimittelversorgungsgesetz: Bundesregierung geht Probleme nicht an

Die Umsatzschwelle von 250 Millionen Euro, die die Ausgaben für neue, patentgeschützte Arzneimittel eindämmen soll, ist viel zu hoch angesetzt, von der angekündigten "Vertraulichkeit" der Arzneimittelpreise hat sich die Bundesregierung nach großen Protesten inzwischen wieder verabschiedet und  bei der Versorgung mit Chemotherapien rudert die Bundesregierung ebenfalls zurück und bringt ein Rabattvertragssystem zwischen Krankenkassen und Pharmaindustrie auf den Weg.

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Rede | 30.09.2016

Wirksamkeit von Antibiotika erhalten – Einsatz in der Tierhaltung auf vernünftiges Maß reduzieren

Antibiotikaresistenzen sind weltweit zu einer ernsten Bedrohung für die Menschen geworden. Ein Grund für diese Bedrohung ist der leichtfertige Einsatz von Antibiotika auch in der Tierhaltung, vor allem in der Massentierhaltung. Wir dürfen bei dem Thema Antibiotikaresistenzen nicht mehr kleckern, sondern wir müssen klotzen!

Meine Rede zum Antrag "Antibiotika-Resistenzen vermindern – Erfolgreichen Weg bei Antibiotikaminimierung in der Human- und Tiermedizin gemeinsam weitergehen" der Regierungskoalition.

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Termin | 01.10.2016

Offene Bürger*innensprechstunde am 1. Oktober

Für kommenden Samstag, den 1. Oktober 2016 lade ich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Sprechstunde in mein Wahlkreisbüro in der Wilhelmstraße 6 in Hofheim ein.

In der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr werde ich gerne mit Ihnen persönlich über aktuelle kommunal- oder bundespolitische Probleme diskutieren sowie Ihnen die Gelegenheit geben, generell Anregungen und Anliegen vorzubringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, kommen Sie einfach vorbei.

Ich freue mich auf interessante Gespräche!

Pressemitteilung | 21.09.2016

Forschung bei Demenzkranken nur unter Erhalt ihres bisherigen Schutzniveaus

In Deutschland gibt es rund 1,2 Millionen demenzkranke Menschen. Es ist deshalb wichtig, dass eine erfolgreiche Grundlagenforschung stattfindenkann, damit die Ursachen für diese immer noch unheilbare schwere neurodegenerative Krankheit gefunden und neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten geschaffen werden können. Jedoch muss bei der Forschung auch in Zukunft das Schutzniveau für besonders vulnerable Patientengruppen auf hohem Standard erhalten werden.

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