Kordula Schulz-Asche, MdB

Sprecherin für Prävention und Gesundheitswirtschaft sowie für Bürgerschaftliches Engagement

Pressemitteilung | 21.09.2016

Forschung bei Demenzkranken nur unter Erhalt ihres bisherigen Schutzniveaus

In Deutschland gibt es rund 1,2 Millionen demenzkranke Menschen. Es ist deshalb wichtig, dass eine erfolgreiche Grundlagenforschung stattfindenkann, damit die Ursachen für diese immer noch unheilbare schwere neurodegenerative Krankheit gefunden und neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten geschaffen werden können. Jedoch muss bei der Forschung auch in Zukunft das Schutzniveau für besonders vulnerable Patientengruppen auf hohem Standard erhalten werden.

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Statement | 09.09.2016

Zum Gruppenantrag zur künftigen Regelung der gruppennützigen Forschung an nicht Einwilligungsfähigen

Es war richtig und wichtig, dass sich alle Fraktionen dazu entschlossen haben, für die geplante Abstimmung zur Frage, ob nichteinwilligungsfähige Erwachsene an Arzneimittelstudien teilnehmen sollen dürfen, den Fraktionszwang aufzuheben. 

Damit jede und jeder von uns nach bestem Wissen und Gewissen über diese höchst ethische Frage abstimmen kann, haben wir alle Abgeordneten des Bundestages zu einem internen Fachgespräch eingeladen.

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Blog | 07.09.2016

Ausländerfeindlichkeit kennt keine Grenzen

Mit dem Landtagswahlergebnis ist Deutschland nun dort angekommen, wo sich andere Länder in Europa und weltweit bereits befinden, oder auf traurigem Weg dorthin sind. Diese ausländerfeindliche Bewegung ist überall zu beobachten und kennt keine Grenzen. In Deutschland erreicht sie uns etwas verzögert.

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Pressemitteilung | 02.09.2016

Zulassung der PrEP-Therapie für Europa ist sehr zu begrüßen

Mit PrEP wäre es möglich, die Zahl der Neuinfektionen auch in Deutschland zu reduzieren. Gerade bestimmte Risikogruppen, vor allem Männer, die Sex mit Männern haben, könnten profitieren, wenn PrEP als ergänzendes Mittel im Rahmen der klassischen Präventionsmaßnahmen wie Aufklärung, Beratung und Kondomnutzung eingesetzt wird.

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Meinung | 22.08.2016

PrEP kann nur eine Ergänzung zum Kondom sein

Die PrEP-Therapie verspricht große Erfolge im Kampf gegen HIV. Sie kann das Kondom aber nicht ersetzen, da sie nicht vor anderen Krankheiten schützt. Trotzdem muss der Staat ihre Verabreichung bei Risikogruppen unterstützen. 

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Statement | 27.07.2016

Bundesregierung fehlt Wille zur zukunftsfesten Arzneimittelversorgung

Das pompöse Theater der Bundesregierung löst kein einziges Problem für eine zukünftig gute Arzneimittelversorgung. Die geplante Arzneimittelreform ist bisher nur ein Stückwerk und lässt einen echten Willen einer zukunftsfesten Arzneimittelversorgung vermissen.

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Pressemitteilung | 08.07.2016

EEG-Novelle: Koalitionsabgeordnete stimmen für Ausbremsen der Erneuerbaren

Während die Abgeordneten der GroKo hier aus der Region die Energiewende loben, stimmen sie in Berlin für die große Energiewende-Bremse der Regierung. Menschen und Unternehmen werden mit dieser EEG-Novelle davon abgehalten, sich weiter für Erneuerbare Energien und Klimaschutz zu engagieren. Dabei brauchen wir vor dem Hintergrund des Pariser Klimaschutzabkommens mehr Erneuerbare Energien und nicht weniger.

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Schriftliche Fragen | 01.07.2016

Unterstützung der nigerianischen Regierung beim Kampf gegen die Terrororganisation Boko Haram

In welcher Form plant die Bundesregierung, Nigeria beim Kampf gegen Boko Haram, wie vom Bundespräsidenten Joachim Gauck während seines Besuchs im Februar 2016 angekündigt, zu unterstützen?  

In welcher Weise soll – wie von Dr. Ralf Brauksiepe, dem Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, während seines Besuchs im März 2016 angekündigt – die Zusammenarbeit mit Nigeria im Sicherheits- und Polizeisektor zur Unterstützung des Kampfes gegen Boko Haram ausgebaut werden?

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Pressemitteilung | 30.06.2016

Pauschale Blutspendeverbote für Homosexuelle haben keine Zukunft

Der Beschluss ist ein Fortschritt. Pauschale Blutspendeverbote für Homosexuelle dürfen keinen weiteren Bestand haben. Klar ist: Die Sicherheit der mit Bluttransfusionen behandelten Patientinnen und Patienten hat oberste Priorität. Aber die Risikoeinschätzung darf nicht auf Vorurteilen und diskriminierungsindizierten Mythen basieren, sondern muss tatsächliche Risiken rational abwägen.

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