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Kordula Schulz-Asche, GRÜNE Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Partei aus Eschborn wird am 30. Juni 2010 in Berlin bei der 14. Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten zu den 45 Wahlleuten gehören, die das Land Hessen entsendet.
"Meine Stimme wird Joachim Gauck erhalten. Der Pfarrer, Bürgerrechtler und ehemalige Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde ist ein von allen Seiten anerkannter streitbarer Kämpfer für Demokratie. Er bringt damit die gewünschte breite gesellschaftliche und überparteiliche Verankerung für das Amt des Bundespräsidenten mit", so Schulz-Asche. "Ich finde es aber in diesem Zusammenhang mehr als bedauerlich, dass der Anteil der Wahlfrauen aus Hessen nur 31 Prozent beträgt. Eine Bundesversammlung, die zur Aufgabe hat, das höchste Staatsamt zu wählen, sollte die Gesellschaft auch in ihrer Zusammensetzung widerspiegeln. CDU und FDP entsenden nur fünf Frauen von ihren insgesamt 26 Mitgliedern der Bundesversammlung. Das zeigt ein weiteres Mal, dass CDU und FDP nicht in der Lage oder nicht willens sind, Frauen in der politischen Repräsentanz ausreichend zu berücksichtigen. Das ist schlichtweg nicht mehr zeitgemäß und unangemessen".
Außer Kordula Schulz-Asche entsenden die hessischen GRÜNEN noch weitere fünf Wahlmänner und –frauen: Hildegard Hamm-Brücher, ehemalige Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Jutta Ebeling, Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt, Tarek Al-Wazir, Landes- und Fraktionsvorsitzender der Partei, Navid Kermani, Publizist und Träger des hessischen Kulturpreises sowie Matthias Zach, Bürgermeister der Gemeinde Niederdorfelden (Main-Kinzig-Kreis).